Bericht über die CDU-Reise 2017 zur Mecklenburgischen Seenplatte und Ostsee

Sonntag, 21. Mai 2017. Pünktlich früh um sechs Uhr machte sich unsere gut gelaunte Reisegruppe auf den Weg, unser Ziel das Strandhotel in Plau am Plauer See auf der Mecklenburgischen Seenplatte.
Peter Pfeiffer brachte uns mit seinem bequemen Reisebus wohlbehalten vom Südwesten nach Nordosten Deutschlands. Unterwegs konnten wir uns mit belegten Brötchen und Kaffee für die Weiterreise stärken. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, nicht nur an unserem Reisetag, auch während der ganzen Woche unseres Aufenthaltes konnten wir das schöne Wetter genießen.
Das Strandhotel, direkt am Plauer See gelegen, hat uns sehr gut aufgenommen, mit Service und Personal konnten wir sehr zufrieden sein.

Montag 22.05. Nach einem gemütlichen Frühstück vom reichhaltigen Frühstücksbüfett,
lernten wir dann unseren Reiseleiter Udo kennen, der uns die nächsten 4 Tage begleitete und mit viel Engagement seine Heimat Mecklenburg zeigte. Aber zuerst verdeutlichte er uns an einer großen Schautafel die Entstehung der Mecklenburgischen Seenplatte.

Unser Reiseleiter Udo vor der großen Schautafel der Mecklenburgischen Seenplatte.

Dann lernen wir Plau am See kennen. Bei einem gemütlichen Rundgang, allerdings über holprige, mit Kopfsteinpflaster befestigte Straßen (weil der Denkmalschutz das so will), lernen wir das romantische Städtchen kennen. Plau liegt direkt an der Elde-Müritz-Wasserstraße. Viele Boote sind auf dieser Wasserstraße unterwegs. Die Holzbrücke über die Elde, eine Hubbrücke, 1916 erbaut, ist mit einer Hubhöhe von 1,86 m ein beliebtes Fotomotiv.
Zum Abschluss unseres Rundganges durch Plau sind wir in einem gemütlichen Café zu Kaffee und Kuchen eingeladen, was Alle froh gelaunt genießen konnten. Ein kurzer Spaziergang am Plauer See entlang führte uns dann direkt zurück zu unserem Hotel.

Dienstag, 23. 05. Unsere Tagestour ging heute nach Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Klar war unser erstes Ziel das Schweriner Schloss, das mitten im Schweriner See liegt. Heute residiert in diesem imposanten Gebäude der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Der herrliche Schlossgarten mit seinem alten Baumbestand, die Felsengrotte, überhaupt die interessante Fassade des Schweriner Schlosses, unser Reiseleiter Udo wird nicht müde alles zu erklären und auf Einzelheiten hinzuweisen. Und immer hat er eine witzige Anekdote auf Lager, die seine Führungen kurzweilig gestaltet.

Das Schweriner Schloss mit einem Teil des Schlossgartens.

In der Felsengrotte (aus riesigen Gesteinsbrocken, ursprünglich ohne festigenden Mörtel zusammengesetzt) erzählt er uns die lustige Geschichte vom Schlossgeist des Schweriner Schlosses, dem Petermännchen. Der alten Erzählung nach soll das Petermännchen Männer, die in die Felsengrotte kamen, die es mit der ehelichen Treue nicht so ernst genommen haben, mit kleinen Felsbrocken beworfen haben. Deshalb tragen noch heute die Männer beim Betreten der Felsengrotte gerne eine Mütze.
Mittwoch, 24.05. Heute ist die Hansestadt Wismar unser Ziel. Seit 2002 gehört Wismar zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Für unsere Reisegruppe ein unbedingtes Muss: Am alten Hafen genießen wir in aller Ruhe und mit gutem Appetit ein leckeres Fischbrötchen. Danach sind wir bestens gerüstet für einen sehr interessanten Stadtrundgang mit Udo. Die „alte Wasserkunst“ am historischen Marktplatz, erbaut im 16. Jahrhundert, bietet die beste Gelegenheit, das historische Wismar sehr ausführlich zu erklären.

Die „alte Wasserkunst“ diente früher der Wasserversorgung der Stadt.

Unser Reiseleiter Udo versorgt uns mit so vielen Informationen über das altehrwürdige Wismar, dass man das alles in einem rückblickenden Reisebericht nicht in Kurzform wiedergeben kann.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen allerdings die Erklärungen von Udo zur ehrwürdigen Marienkirche
(ein Teil des erhaltenen Turmes ist im Hintergrund zu sehen). Diese im 14. Jahrhundert entstandene Kirche galt als einer der bedeutendsten Backsteinbauten im norddeutschen Raum.
Nach so viel Kultur werden wir an diesem Tag noch mit einem besonderen Höhepunkt belohnt: Udo führt uns in ein altes Gewölbe, wo eine Sektkellerei angesiedelt ist. Die Chefin des Hauses schildert mit sehr viel Engagement die Herstellung des edlen Getränkes, und dabei erfahren wir eine Überraschung: Der Grundwein für die Sektherstellung in diesem Haus kommt aus der Pfalz.

Natürlich sind wir dann auch zu einer Sektverkostung eingeladen. Froh gestimmt treten wir danach die Rückfahrt in unser Hotel an.

Donnerstag, 25.05.
Heute am Vatertag sollte unser Reiseziel eigentlich die Insel Rügen sein. Reiseleiter Udo rät uns davon mit aller Wehemenz ab. Denn stundenlange Staus bei der Zufahrt, das Ostseebad Binz für Bustouristen gesperrt, die Küste an den Kreidefelsen nur bedingt zu begehen, gute Gründe, uns für diesen Tag eine echt gute Alternative anzubieten, nämlich Fischland, Darss und Zingst, malerisch gelegen auf einer Halbinsel zwischen Ostsee und Bodden. Bunt bemalte Haustüren, reedgedeckte Häuser, liebevoll gepflegte Anwesen, eine herrliche Landschaft, zwar nicht Rügen, aber immerhin eine echt gute Alternative, was von der Reisegruppe auch so honoriert wurde.
Bei einem Zwischenstopp während der Rückfahrt zu unserem Hotel haben wir dann noch die Möglichkeit, einen riesigen Bauernmarkt zu besuchen, was auch gerne wahrgenommen wird. Manch ein Souvenier für die Daheimgebliebenen wurde dort dann noch erstanden.
Und dann heißt es Abschied nehmen von Udo, der uns von Montag bis Donnerstag begleitet und uns seine Heimat Mecklenburg-Vorpommern mit so viel Engagment gezeigt hat. Udo war uns ein Reiseleiter, der nicht nur die Schönheiten seiner Heimat angepriesen hat, er hat sich auch sehr kritisch mit den Dingen auseinandergesetzt, die aus seiner Sicht verbesserungswürdig sind. Im übrigen ist er ein überzeugter Tier- und Umweltschützer.

Freitag, 26.05. Und wieder geht unsere Tagestour in Richtung Ostseestrand, heute nach Kühlungsborn. Ein Tag ohne Besichtigungen, nur um die Seele baumeln zu lassen. Was von allen Reiseteilnehmern auch ausgiebig genutzt wurde. Auf der langen Seebrücke und der kilometerlangen Uferpromenade lassen wir uns bei herrlichem Sonnenschein die frische Meeresbrise um die Nase wehen. Seeluft macht hungrig; und so ist es nicht verwunderlich, dass man glauben konnte, die netten Fischlokale seien an diesem Tag in saarländischer Hand.

Eine frische Ostsee-Brise weht uns in Kühlungsborn durch die Haar.

Samstag, 27.05. Noch ein Tag, der nur zur Erholung gedacht war. Wir machen eine 3-Seen-Fahrt, es geht mit dem Schiff von Plau über Lenz nach Malchow. Herrlich die Ruhe mit der man diese wunderschöne Seenlandschaft genießen kann. Strahlender Sonnenschein begleitet uns, die Anwendung von Sonnenschutzcreme ist angesagt. Direkt an der Drehbrücke in Malchow, die sich stündlich öffnet, legt unser Schiff an. Gerne hätten einige Reiseteilnehmer das Orgelmuseum in der Klosterkirche besucht, aber leider für Besucher an diesem Tag geschlossen; denn das Orgelmuseum wird sehr gerne für standesamtlche Trauungen genutzt. So auch an diesem Samstag.
Zurück zum Hotel geht es dann wieder mit dem Schiff. Erholung pur! Diesen wunderschönen Tag lassen wir dann, versorgt mit einem kühlen Getränk, auf der Hotel Terasse ausklingen.
Dann müssen die Koffer wieder gepackt werden, denn am Sonntag geht es wieder zurück ins Saarland.

Eine gut gelaunte Reisegruppe blickte zurück auf eine schöne und interessante Woche auf der Mecklenburgischen Seenplatte und an der Ostsee verbunden mit der bohrenden Frage: und wohin geht die CDU-Reise im nächten Jahr ?
Bei der Heimfahrt, nach der Mittagsrast hat Helga dann tatsächlich das Geheimnis gelüftet: Im nächsten Jahr wollen wir ein Bundesland besuchen, das wir noch nie zum Reiseziel hatten:

Die CDU-Reise 2018 soll nach Nordrhein-Westfalen, ins Münsterland gehen.